21.03.2010

Sieg und 5. Platz bei Zürich-Thalwil

Sieg im Frauen- und fünfter Platz im Männerachter beim Langstreckenrennen Züri-Thalwil

An der Langstreckenregatta vor unserer Haustüre trat der neu formierte Männerachter erstmals an und testete seinen Formstand. Noch vor einem Jahr hatten wir nur zwei männliche Regattaruderer, jetzt bringen wir fast einen reinen Belvoir-Männerachter zusammen, mit Joyce Maher (Steuer), Michael Hegetschweiler, Robert Grass, Vasco Mouta, Philippe Denier, David Albrecht, Adrian Hauri und David Wolski. Simon Büchele vom RV Wiking Bregenz komplettiert unsere multikulturelle Truppe. Der Achter startete etwas verhaltener als die Konkurrenz, aber gut: Die Neun arbeiteten sich auf den fünften Platz vor und konnten einen stabilen und konzentrierten Rhythmus durchziehen, woran sie in den letzten Wochen gearbeitet haben. Nur die letzten fünfhundert Meter liefen nicht nach Plan, die Mannschaft verlor sich und hatte Mühe, sich dem GC Achter zu erwehren. Platz 5 von 13 Eliteachtern und ein Rückstand von 51 Sekunden auf Vevey ist ein schöner Anfang und eine gute Basis fürs Head of the River Race vom nächsten Samstag.
Ebenfalls erfreulich war der Frauenachter, aber hier nicht nur unsere Mannschaft, sondern auch das grosse Teilnehmerfeld. Sieben Frauenachter waren gemeldet, ich kann mich nicht daran erinnern, jemals soviele Schweizer Frauenachter am Start gesehen zu haben. Wir hoffen, dass diese Entwicklung die Schweizer Ruderszene breiter macht, so wie wir das aus anderen Ländern kennen. Unser Frauenachter ging als Favorit ins Rennen, obwohl es eine "neue Mischung" aus dem Belvoir-Frauenpool war. Drei Ruderinnen, Yvonne Wäger, Salome Handschin und Christina Bauer mussten von Backbord auf Steuerbord wechseln, und Yvonne sass zum ersten Mal am Schlag eines Achters. Die weiteren Ruderinnen waren Sandra Kummer, Stéphanie Lindner, Linda Schlemmer, Dominika Czernik und Eliane Baumberger, Steuerfrau war Marielle Wälti. Nach nur zwei Trainings in Wellen bewätigte die Mannschaft die Herausforderung mit Bravour, löste sich schon im ersten Streckendrittel von der Konkkurrenz und fuhr souverän dem Sieg entgegen.

(Camille Codoni)

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