
Start vor den Bootshäusern

Der Frauendoppelvierer kurz vor dem Ziel

Reinhard, Albert und Urs (v.l.n.r.) mit Preishasen
Züri-Thalwil: Unsere Männer holen sich Schwung für London
Wie jedes Jahr präsentierte sich das Achterfeld aus 12 Elite- und 5 Juniorenachtern als schwer koordinierbarer Haufen Boote, der auf einen Böllerschuss hin losdonnerte, mit mehr oder weniger Vorsprung. Unsere Achter kamen gut weg, aber Joyces Achter wurde kurz nach dem Start eingeklemmt und legte nach dem Verheddern einen zweiten Start hin. Das hatte den Vorteil, dass sie daraufhin Boot um Boot ein- und überholten, den RC Baden und die Luzerner. Recht schnell konnten sie auf CA Vevey aufschliessen, die den besten Start erwischt hatten, aber von SC Zürich/Schaffhausen schon abgehängt worden waren. Mit Vevey – dem Vize-Schweizermeister – hatten unsere Männer einen langen Kampf, den Vevey am Schluss für sich entschied. Der dritte Platz ist das beste Resultat, das wir je in diesem Rennen erreicht haben. Wie die Veranstalter aber aus einer Bootslänge einen Rückstand von 14 Sekunden auf Vevey machten, bleibt uns dabei verborgen. Wichtiger war uns sowieso, dass Joyce und ihre Ruderer Vertrauen schöpften, dass das Boot laufen kann, was nach zum Teil wackligen und holprigen Trainings nicht selbstverständlich erschien. Wieviel schneller wird wohl der Achter mit dieser Sicherheit und hoffentlich ohne Zwischenfälle am Head? Belvoir 1: Stf. Joyce Maher, Michael Hegetschweiler, Franz Gravenhorst, Philippe Denier, Robert Grass, Dimitri Weitnauer (RC Thalwil), Jonathan Perraudin, Reinhard Heckel, Brian Aebersold
Auch der Annaachter war zufrieden mit seiner kompakten technischen Leistung. Nur die knapp zwei Minuten Rückstand auf den Joyce-Achter und Rang 11 löste noch nicht sportliche Hochgefühle aus. Dasselbe dachte sich wohl auch der Frauen-Doppelvierer mit den zwei Ex-Freshmen Gessica Gambaro und Juliane Brülle sowie Anja Odermatt und Fiona Welti (RC Erlenbach). Sie wurden Vierte, nach nur wenigen Trainings gleich nach dem Women’s Head. Freude machte der Juniorinnen-Doppelvierer mit Xenia Klaus, Maria Häni, Charlotte Fischer und Salome Perschel: sie wurden ebenfalls Vierte, nur eine halbe Minute hinter ihren älteren Clubkameradinnen.
Alle Resultate sind hier.
Belvoir 2: Stf. Anna Bjarnadóttir, Gregor Jotzu, Lukas Gomez, Philippe Arnez, Roger Wallimann, Wolfgang Gentzcke, Albert Comboeuf, Urs Steiner, Philipp Mensch.
Camille Codoni

